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Bericht von der Chorfahrt nach Paris 18. - 20. September 2010 Paris ist eine Reise wert! Am 18. September, pünktlich um 6 Uhr in der Frühe, startete der Bus, der 33 Sängerinnen und Chorleiterin Marion Fuchs nach Paris bringen sollte. Anlass für diese besondere Reise, die als einen Höhepunkt ein gemeinsames Konzert mit dem befreundeten Chor „Ensemble Vocal de Milly-la-Foret“ vorsah, war das diesjährige 20jährige Bestehen der „Harmonie“. Aber auch vor und nach dem Konzert gab es viele schöne Programmpunkte. Das erste erwähnenswerte Ereignis gab es schon 2 Stunden nach der Abfahrt: unser Busfahrer baute auf einem Rastplatz hinter Lüttich Tische auf, und stellte frischgebrühten Kaffee darauf, und dazu gab es ein reichhaltiges Frühstücks-Büffet, das der Festausschuss durch diverse Sängerinnen-Spenden hatte ausrichten können. Hier gab es eine erste Gesangsdarbietung: Unsere Vorsitzende Rita Peters hatte am Vortag Geburtstag gehabt, und sie erhielt ein Geburtstagsständchen und ein Geschenk von ihren Sangesschwestern. Gegen 15 Uhr kamen wir wohlbehalten in unserem Hotel am Rande von Paris an, die Zimmer wurden verteilt, und es gab bis 18 Uhr Freizeit, die einige Sängerinnen zum Entspannen nutzten, andere machten einen kleinen Spaziergang, wieder andere trafen sich zum Kaffeetrinken am Hotel-Swimmingpool. Bevor wir uns um 21.30 Uhr für eine Lichterfahrt am Schiffsanleger an der Seine einfanden, gab es noch ein Drei-Gänge-Menü in einem netten Pariser Restaurant. Da es ein recht warmer Abend war, konnte man die Fahrt auf der Seine richtig genießen, der hell erleuchtete Eifel-Turm war besonders eindrucksvoll. Auch der zweite Tag der Fahrt hatte ein attraktives Programm: der Vormittag verging wie im Flug mit einer Stadtrundfahrt, nicht zuletzt wegen einer sehr netten Reiseführerin. Der Nachmittag gehörte dann ganz der Musik, um 16 Uhr erreichten wir das Gemeindehaus in Milly-la-Foret in der Nähe von Paris, wo wir mit dem Partnerchor noch die vereinbarten zwei gemeinsamen Lieder probten. Anschließend fand in der Kirche das gemeinsame Chorkonzert statt, und der Applaus der anwesenden Zuhörer zeigte, dass die „Co-Produktion“ gelungen war. Der Abend gehörte dann ganz der deutsch-französischen Freundschaft, und obwohl die Verständigung mit Worten nicht immer ganz leicht war, es tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Am nächsten Morgen wurde nach dem Frühstück das Gepäck in den Bus geladen und man trat die Heimreise an. Ein Zwischenstopp wurde noch in Versailles eingelegt, wo einige Stunden für die Besichtigung des prächtigen Schlosses zur Verfügung standen. Über Reims, wo eine letzte größere Pause eingelegt wurde, ging es dann schließlich doch Richtung Lohmar-Honrath, wo wir gegen 22 Uhr etwas müde, aber sehr zufrieden ankamen. Alle waren sich einig: es waren drei schöne Tage, und allen, die das mit ihrem unermüdlichen Einsatz (oder Spenden oder „Naturalien“…) ermöglicht haben, sei ein herzliches „Dankeschön“ gesagt.
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